Sie sind auf der Internet-Seite der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie. Hier lernen Sie alle Leute kennen, die in der Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie arbeiten.
Verantwortung der Abteilung
Die Abteilung unterrichtet im Bachelor-Studium die Fächer Sozialpsychologie und Rechtspsychologie.
Im Master-Studium gibt es einen Schwerpunkt in Rechtspsychologie mit Praxisbezug.
Zusätzlich gibt es Kurse vom Zentrum für Interdisziplinäre Forensik (ZIF).
Studierende können ein ZIF-Zertifikat bekommen, wenn sie Seminare aus Rechtspsychologie, Kriminologie, Rechtswissenschaft und forensischer Psychiatrie besuchen.
- Die Abteilung lehrt Sozialpsychologie (Modul F) und Rechtspsychologie (Wahlmodule L, M, R).
- Prüfungen Rechtspsychologie:
- L-Modul: schriftlich, 60 Minuten, offene Fragen.
- M- und R-Modul: mündlich, 20 Minuten, optional eigener Einstieg (2 Min).
Rechtspsychologie – Was ist das?
Rechtspsychologie bedeutet: Psychologie wird auf Rechtsfragen angewendet.
Es geht z. B. um:
- Ursachen und Vorbeugung von Kriminalität
- Resozialisierung von Straftätern
- Urteilsprozesse von Richtern verstehen
- Unterstützung von Opfern und sensiblen Zeugen
- Erkennen von Kindeswohlgefährdung
- Psychologische Gutachten vor Gericht (Glaubhaftigkeit, Schuldfähigkeit)
Rechtspsychologie verbindet Grundlagenforschung mit praktischer Arbeit und kooperiert mit Rechtswissenschaft, Kriminologie, Psychiatrie, Soziologie und Pädagogik.
Berufsfelder
- Gerichtsgutachten (Familienrecht, Strafrecht, Glaubhaftigkeit)
- Arbeit im Strafvollzug oder forensischen Einrichtungen
- Opferhilfe
- Polizeipsychologie (z. B. Geiselverhandlungen, Einsatzplanung, Personalauswahl)
- Forschung an Universitäten oder Instituten
- Start seit Wintersemester 2020/21.
- Aufbau: Statistik, Diagnostik, Klinische Psychologie, Grundlagenfach, Nebenfach, Praktikum, Anwendungsfach + Schwerpunkt Rechtspsychologie.
- Schwerpunkt: Strafrecht & Familienrecht, Forschung, ethische und fachliche Reflexion.
- Praxis: Fallseminar (Gutachten, Behandlungspläne, Evaluationen) und zweisemestrige Projektarbeit (von Forschungsfrage bis Auswertung).
- Inhalte können für die Weiterbildung „Fachpsycholog:in für Rechtspsychologie“ angerechnet werden.
Voraussetzungen
- Bachelor Psychologie
- Interesse an Rechtspsychologie
- Grundkenntnisse in Rechtspsychologie (durch Studium oder Selbststudium, z. B. Lehrbuch der Rechtspsychologie).
Team
Beispielthemen der Forschung
- Lügendetektion
- Anti-Aggressions-Training
- Kriminalprognose
- Stigmatisierung sexueller Interessen
- Psychologische Prozesse bei Gutachten
Netzwerk
Teil des Zentrums für Interdisziplinäre Forensik (Psychologie, Rechtswissenschaften, Kriminologie, forensische Psychiatrie).
Die Abteilung Sozial- und Rechtspsychologie erforscht vor allem soziale Kognition.
Das heißt: Wir untersuchen, wie Menschen andere Personen oder Gruppen einteilen, wie Stereotype entstehen und wie sich solche Vorstellungen auswirken.
Ein Beispiel: Wir erforschen, wie der Glaube an Verschwörungstheorien das Verhalten im Bereich Gesundheit beeinflusst.
Wir nutzen moderne Forschungsmethoden und wenden sie auch auf Themen wie Sexualwissenschaft, politische Psychologie und Beziehungen zwischen Menschen an.
Wenn Sie auf die Namen klicken, kommen Sie zu den individuellen Seiten und können weitere Informationen erhalten.